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How to Reassess Your Chess

How to Reassess Your Chess

The Complete Chess Mastery Course
von Jeremy Silman 1993 402 Seiten
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Wichtigste Erkenntnisse

1. Das Verständnis von Ungleichgewichten: Der Kern der Schachmeisterschaft

Das eigentliche Ziel einer Schachpartie ist es, ein Ungleichgewicht zu schaffen und eine Situation zu entwickeln, die für einen selbst vorteilhaft ist.

Unterschiede definieren Stellungen. Schach bedeutet nicht nur, den König mattzusetzen; es geht darum, Ungleichgewichte zu erzeugen und auszunutzen. Diese Ungleichgewichte, also Unterschiede in der Stellung, sind das Rohmaterial für strategische Planung. Sie zu erkennen und zu verstehen, ist der erste Schritt, um eine gewinnende Strategie zu entwickeln.

Arten von Ungleichgewichten. Dazu zählen:

  • Überlegene Leichtfigur (Läufer gegen Springer)
  • Bauernstruktur (doppelte, isolierte, durchgebrochene Bauern)
  • Raumvorteil (Territoriumskontrolle)
  • Material (Figurenwert)
  • Kontrolle wichtiger Linien oder Felder
  • Entwicklungsvorsprung
  • Initiative

Unterschiede in Vorteile verwandeln. Ein Ungleichgewicht ist an sich kein Vorteil, sondern lediglich ein Unterschied. Die Aufgabe des Spielers besteht darin, diesen Unterschied in einen greifbaren Vorteil zu verwandeln, indem er ein Umfeld schafft, in dem seine günstigen Ungleichgewichte zur Entfaltung kommen.

2. Die Silman-Denktechnik: Ein strukturierter Ansatz

Ermitteln Sie die positiven und negativen Ungleichgewichte für beide Seiten.

Ein systematischer Planungsansatz. Die Silman-Denktechnik bietet eine strukturierte Methode, jede Schachstellung zu analysieren und einen Plan zu formulieren. Dabei wird die Stellung in ihre Einzelteile zerlegt und die vorhandenen Ungleichgewichte betrachtet.

Die fünf Schritte:

  1. Positive und negative Ungleichgewichte für beide Seiten identifizieren.
  2. Die Brettseite bestimmen, auf der ein günstiges Ungleichgewicht besteht oder geschaffen werden kann.
  3. „Fantasie-Stellungen“ entwerfen – ideale Figurenanordnungen.
  4. Die Realisierbarkeit dieser Fantasie-Stellungen bewerten.
  5. Kandidatenzüge berechnen, die zu den gewünschten Stellungen führen.

Von der Analyse zur Aktion. Diese Technik hilft Spielern, über zielloses Rechnen hinauszugehen und Pläne auf der Grundlage konkreter Faktoren auf dem Brett zu entwickeln – für ein effektiveres und zielgerichteteres Spiel.

3. Berechnung und Kombinationen: Taktische Präzision

Im Allgemeinen ist Berechnung notwendig, um den taktischen Wert eines Zuges zu überprüfen, der die Anforderungen einer bestimmten Stellung zu erfüllen scheint.

Taktik bestätigt Strategie. Berechnung ersetzt nicht das strategische Verständnis, sondern dient dazu, die taktische Stimmigkeit eines Plans zu überprüfen. Bevor man sich in komplexe Berechnungen stürzt, ist es entscheidend, ein klares strategisches Ziel vor Augen zu haben.

Kotovs Kandidatenzüge. Um die Berechnung zu optimieren, konzentriert man sich auf „Kandidatenzüge“ – jene Züge, die direkt zur Erreichung der strategischen Ziele beitragen. So wird Zeitverschwendung durch irrelevante Varianten vermieden.

Regeln der Kombination. Kombinationen entstehen nicht zufällig, sondern unter bestimmten Bedingungen:

  1. Offener oder geschwächter König
  2. Ungedeckte Figuren
  3. Unzureichend verteidigte Figuren

Wer diese Elemente erkennt, kann taktische Chancen identifizieren und „idiotische Kombinationen“ vermeiden – spektakuläre, aber letztlich wirkungslose Sequenzen.

4. Meisterschaft der Leichtfiguren: Läufer gegen Springer

Läufer und Springer sind gleichwertig, bis man die Stellung auf dem Brett betrachtet.

Der Kontext entscheidet. Die relative Stärke von Läufern und Springern hängt vollständig von den spezifischen Merkmalen der Stellung ab. Läufer gedeihen in offenen Stellungen mit langen Diagonalen, während Springer in geschlossenen Stellungen mit eingeschränkter Beweglichkeit brillieren.

Regeln für Läufer:

  • Schlechte Läufer korrigiert man durch Abtausch, Verbesserung der Bauernstruktur oder Aktivierung außerhalb der Bauernkette.
  • Läufer sind in offenen Stellungen am stärksten.
  • In Endspielen mit durchgebrochenen Bauern auf beiden Seiten übertreffen Läufer meist Springer.

Regeln für Springer:

  • Springer benötigen fortgeschrittene Stützpunkte, um effektiv zu sein.
  • Springer sind in geschlossenen Stellungen sehr nützlich.
  • Springer sind die besten Blockierer von durchgebrochenen Bauern.
  • In Endspielen mit Bauern nur auf einer Brettseite sind Springer meist den Läufern überlegen.

5. Raum: Territorium und Einschränkung

Ein durchdachter Plan macht uns alle zu Helden, das Fehlen eines Plans zu Idioten.

Territorium zählt. Ein Raumvorteil verschafft mehr Bewegungsfreiheit für die eigenen Figuren und schränkt die Mobilität des Gegners ein. Doch Raum muss effektiv genutzt werden, um sich in einen greifbaren Vorteil zu verwandeln.

Die große Umklammerung. Eine gängige Strategie besteht darin, die gegnerische Stellung allmählich einzuschnüren, ihre Optionen zu begrenzen und sie schließlich in eine passive und wehrlose Lage zu zwingen.

Die Schattenseite des Raums. Zu weit vorgedrungene Bauernstrukturen können Schwächen und Löcher schaffen, die die eigene Stellung anfällig für Gegenangriffe machen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Territoriumskontrolle und struktureller Stabilität ist daher unerlässlich.

6. Schwache Bauern, starke Pläne: Ausnutzung struktureller Defizite

Ein durchdachter Plan macht uns alle zu Helden, das Fehlen eines Plans zu Idioten.

Schwächen als Angriffspunkte. Schwache Bauern, wie isolierte, rückständige oder doppelte Bauern, sind oft Hauptziele für Angriffe. Eine erfolgreiche Strategie besteht darin, diese strukturellen Schwächen in der gegnerischen Stellung zu erkennen und auszunutzen.

Dynamisches Potenzial. Schwache Bauern können jedoch auch dynamisches Potenzial besitzen, indem sie wichtige Felder kontrollieren und Linien für die eigenen Figuren öffnen. Entscheidend ist die genaue Einschätzung der jeweiligen Situation, ob die Schwäche die Stärke überwiegt.

Die Anti-Springer-Technik. Gegen Springer ist es sinnvoll, deren fortgeschrittene Stützpunkte zu beseitigen, sie in passive Rollen zu drängen und so die Effektivität der eigenen Figuren zu maximieren.

7. Schwache Felder: Heimstätten der Dominanz

Planung ist der Prozess, durch den ein Spieler die Vorteile nutzt und die Nachteile seiner Stellung minimiert.

Felder als strategische Ressourcen. Die Kontrolle über Schlüssel-Felder, insbesondere solche, die nicht durch Bauern gedeckt werden können (Löcher), stellt einen mächtigen strategischen Vorteil dar. Diese Felder bieten ausgezeichnete Vorposten für Springer und andere Figuren, um Einfluss auf das Brett auszuüben.

Schwächen schaffen. Schwache Felder sind nicht immer sofort verfügbar; sie müssen oft durch sorgfältige Bauernzüge oder Figurenabtausche geschaffen werden. Ziel ist es, den Gegner zu Verstrickungen in seiner Bauernstruktur zu zwingen und so neue Angriffsmöglichkeiten zu eröffnen.

Der Weg zum Loch. Nach der Identifikation eines schwachen Feldes folgt die Aufgabe, die eigenen Figuren dorthin zu manövrieren. Dies kann eine lange und komplexe Zugfolge erfordern, doch die Kontrolle über dieses Feld ist den Aufwand wert.

8. Temporäre Ungleichgewichte: Entwicklung und Initiative

Ein durchdachter Plan macht uns alle zu Helden, das Fehlen eines Plans zu Idioten.

Dynamik versus Statik. Temporäre Ungleichgewichte wie Entwicklungsvorsprung oder Initiative sind dynamischer Natur. Sie bieten unmittelbare Vorteile, können aber schnell verfliegen, wenn sie nicht effektiv genutzt werden.

Handlungsdruck. Besitzt man einen temporären Vorteil, ist es entscheidend, entschlossen zu handeln und dauerhafte statische Vorteile zu schaffen, etwa eine überlegene Bauernstruktur oder Kontrolle wichtiger Felder.

Gegenangriffe verhindern. Ein wesentlicher Aspekt, um die Initiative zu halten, ist es, dem Gegner Gegenchancen zu verwehren. Dies kann Materialopfer oder positionelle Zugeständnisse erfordern, um ihn in die Defensive zu drängen.

9. Offene Linien: Wege zur Durchdringung

Ein durchdachter Plan macht uns alle zu Helden, das Fehlen eines Plans zu Idioten.

Türme und offene Linien. Offene Linien bieten Türmen ideale Wege, in die gegnerische Stellung einzudringen und Druck auf wichtige Ziele auszuüben. Doch allein die Besetzung einer offenen Linie genügt nicht; es gilt, Durchbruchsmöglichkeiten zu schaffen.

Dominanz versus Durchdringung. Es reicht nicht, eine offene Linie zu kontrollieren; man muss sie auch nutzen können, um in die gegnerische Stellung einzudringen. Das erfordert oft das Schaffen oder Ausnutzen von Schwächen.

Die Kunst des Linienwechsels. Manchmal liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, die Türme auf eine andere Linie zu verlagern, die bessere Angriffs- oder Verteidigungschancen bietet. Das verlangt Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in der Planung.

10. Drei Schlüssel zum Erfolg: Ein ganzheitlicher Ansatz

Ein durchdachter Plan macht uns alle zu Helden, das Fehlen eines Plans zu Idioten.

Bewusstsein für Ungleichgewichte. Ein tiefes Verständnis der verschiedenen Ungleichgewichte im Schach ist unerlässlich, um effektive Pläne zu schmieden und fundierte strategische Entscheidungen zu treffen.

Verhinderung von Gegenangriffen. Dem Gegner Gegenchancen zu verwehren, ist entscheidend, um die Kontrolle über das Spiel zu behalten und eigene Vorteile auszunutzen.

Beharrlichkeit und Widerstandskraft. Niemals aufgeben, auch in scheinbar aussichtslosen Stellungen. Hartnäckig verteidigen und stets nach Möglichkeiten suchen, das Blatt zu wenden.

11. Ungleichgewichte in jeder Phase: Eine einheitliche Strategie

Ein durchdachter Plan macht uns alle zu Helden, das Fehlen eines Plans zu Idioten.

Die Eröffnung legt den Grundstein. Die Eröffnung dient nicht nur der Figurenentwicklung, sondern vor allem der Schaffung von Ungleichgewichten, die den Verlauf der Partie prägen.

Ausnutzung im Mittelspiel. Im Mittelspiel werden die in der Eröffnung geschaffenen Ungleichgewichte genutzt, um die Figuren zu entwickeln und Pläne zu schmieden, die zu einem entscheidenden Vorteil führen.

Transformation im Endspiel. Im Endspiel werden die Früchte der strategischen Planung geerntet, indem die Vorteile in einen greifbaren Sieg verwandelt werden.

Wer die drei Phasen des Spiels als ein zusammenhängendes Ganzes betrachtet, entwickelt einen kohärenteren und wirkungsvolleren Ansatz für die Schachstrategie.

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Rezensionsübersicht

4.35 von 5
Durchschnitt von 1.000+ Bewertungen von Goodreads und Amazon.

Wie Sie Ihr Schach neu bewerten gilt als unverzichtbares Werk für Schachspieler, die ihr strategisches Denken verbessern möchten. Leser loben Silmans klare Erläuterungen zu Positionskonzepten und sein „Ungleichgewichte“-Modell. Viele empfanden das Buch als wertvolle Hilfe, um ihr Spiel voranzubringen, wenngleich einige es für Anfänger als zu anspruchsvoll einschätzten. Der Humor und der mitreißende Schreibstil fanden großen Anklang. Während einige Kritiker die starke Betonung auf Planung statt auf Berechnung bemängelten, halten die meisten Rezensenten das Buch für eine Pflichtlektüre ernsthafter Schachspieler, die ihr Verständnis des Mittelspiels und ihr gesamtes Spielniveau verbessern wollen.

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4.58
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FAQ

1. What is "How to Reassess Your Chess" by Jeremy Silman about?

  • Complete Chess Mastery Course: The book is a comprehensive guide to chess improvement, covering openings, middlegames, and endgames with a focus on practical mastery.
  • Imbalances as Central Theme: Silman introduces the concept of "imbalances"—differences in material, pawn structure, space, and piece activity—as the foundation for strategic planning.
  • Structured Thinking Process: The book teaches a systematic method for assessing positions, creating plans, and making decisions based on the unique needs of each position.

2. Why should I read "How to Reassess Your Chess" by Jeremy Silman?

  • Addresses Common Weaknesses: The book targets typical problems faced by club players, such as lack of planning, misunderstanding of openings, and endgame weaknesses.
  • Practical and Comprehensive: It offers practical advice, annotated games, and exercises that help players from class D to Expert level improve their chess thinking.
  • Improves Decision-Making: Silman’s methods help players avoid material obsession and instead focus on making plans that fit the demands of each position.

3. What are the key takeaways from "How to Reassess Your Chess" by Jeremy Silman?

  • Imbalances Drive Planning: Recognizing and exploiting imbalances is crucial for creating effective plans and winning games.
  • Dynamic vs. Static Factors: The book explains how to balance dynamic elements like initiative and development with static ones like pawn structure and material.
  • Systematic Thinking Technique: Silman’s step-by-step approach—identify imbalances, choose the side to play on, envision fantasy positions, and calculate candidate moves—forms the core of his teaching.

4. What is the "imbalance" concept in "How to Reassess Your Chess" and how does it shape planning?

  • Definition of Imbalance: An imbalance is any difference between the two sides, such as superior minor piece, pawn structure, space, material, or control of key squares.
  • Foundation for Plans: Planning in chess should be based on creating, exploiting, or neutralizing imbalances rather than following generic principles.
  • Dynamic Application: The dominant imbalance in a position guides your choice of plans, piece placement, and tactical opportunities.

5. How does Jeremy Silman’s thinking technique work in "How to Reassess Your Chess"?

  • Step-by-Step Process: The technique involves identifying all imbalances, choosing which side of the board to play on, imagining ideal ("fantasy") positions, and then calculating moves to reach those positions.
  • Purposeful Calculation: Calculation is only done after a plan is formed, avoiding random or aimless move-searching.
  • Candidate Moves: Players are taught to list and systematically evaluate candidate moves that help achieve their positional goals.

6. What does "How to Reassess Your Chess" by Jeremy Silman teach about minor pieces in the middlegame?

  • Bishops vs. Knights: The book explores the strengths and weaknesses of Bishops and Knights, emphasizing their value in different pawn structures and positions.
  • Superior Minor Piece: Understanding when a Bishop or Knight is superior is key to exploiting imbalances and creating winning plans.
  • Practical Examples: Silman provides annotated games and positions to illustrate how minor piece imbalances can decide games.

7. How does Jeremy Silman explain the battle between Bishops and Knights in "How to Reassess Your Chess"?

  • No Absolute Superiority: Bishops and Knights are equal in value, but their effectiveness depends on the pawn structure and openness of the position.
  • Steinitz’s Anti-Knight Rule: To neutralize Knights, take away their advanced support points and force them onto passive squares.
  • Two Bishops vs. Two Knights: Two Bishops are usually dominant in open positions, while Knights can excel in closed positions with good outposts.

8. What advice does "How to Reassess Your Chess" by Jeremy Silman give about pawn structure and weak pawns?

  • Doubled Pawns: Not always a weakness; they can open files for Rooks and control key squares if supported.
  • Isolated Pawns: Can be both a weakness and a source of dynamic play, depending on piece activity and control of key squares.
  • Backward Pawns: Often targets if on open files and poorly defended, but can be strengths if they control important squares or can be advanced safely.

9. How does Jeremy Silman address the importance of space and the center in "How to Reassess Your Chess"?

  • Space as Territory: More space allows greater maneuverability and restricts the opponent’s pieces, but overextension can create weaknesses.
  • Managing the Center: A strong pawn center is both an asset and a responsibility; it must be defended against attacks and undermining pawn breaks.
  • Strategic Use: Silman advises blocking opponent’s counterplay before launching attacks and using the center as a base for wing operations.

10. What does "How to Reassess Your Chess" by Jeremy Silman say about passed pawns and their strategic use?

  • Army Development Around Passers: Once a passed pawn is created, develop your pieces to support its advance and create threats.
  • Dynamic and Static Roles: Passed pawns can force the opponent’s pieces into passive roles and serve as focal points for attack.
  • Breaking Blockades: The book provides techniques and examples for breaking through blockades and using passed pawns to win.

11. How does Jeremy Silman recommend using open files and weak squares in "How to Reassess Your Chess"?

  • Assess File Value: Only contest open files if penetration is possible and it fits your overall plan.
  • Coordination with Imbalances: Use open files in harmony with other imbalances, such as weak pawns or superior minor pieces, to maximize their impact.
  • Dominating Weak Squares: Create and occupy weak squares in the opponent’s camp with your pieces to restrict their mobility and gain long-term advantages.

12. What practical defensive strategies does "How to Reassess Your Chess" by Jeremy Silman offer for preventing counterplay?

  • Prophylaxis: Anticipate and prevent your opponent’s plans by controlling key squares and limiting their piece activity.
  • Trading Attacking Pieces: When under attack, exchange off the opponent’s attacking units to reduce their offensive potential.
  • Counterattack and Patience: Defend stubbornly, look for counterplay in the center, and be ready to induce errors or swindles from your opponent.

Über den Autor

Jeremy Silman ist ein renommierter Schachtrainer, Autor und Internationaler Meister. Er hat zahlreiche Schachbücher verfasst, wobei »How to Reassess Your Chess« sein bekanntestes Werk ist. Jeremy Silman zeichnet sich durch seinen klaren, mitreißenden Schreibstil aus und versteht es meisterhaft, komplexe Schachkonzepte verständlich zu erklären. Sein Ansatz der »Ungleichgewichte« in der Schachstrategie hat viele Spieler und Trainer nachhaltig beeinflusst. Zu seinen weiteren bedeutenden Büchern zählen »The Amateur's Mind« und »Silman's Complete Endgame Course«. Darüber hinaus hat er mit Beiträgen in Schachzeitschriften und auf Websites seine Stellung als einer der einflussreichsten Schachlehrer der letzten Jahrzehnte gefestigt.

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