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Zwanghaft zerstreut

Zwanghaft zerstreut

Die Unfähigkeit, aufmerksam zu sein
von Edward M. Hallowell 1992 357 Seiten
4.12
15.000+ Bewertungen
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Wichtigste Erkenntnisse

1. ADHS ist eine neurologische Störung der Aufmerksamkeit – keine moralische Schwäche

ADHS ist weder eine Willensschwäche noch ein moralisches Versagen oder eine Form von Neurose. Sie entsteht nicht durch Charaktermängel oder mangelnde Reife.

Neurologische Grundlage: Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine neurobiologische Erkrankung, die die Fähigkeit beeinträchtigt, Aufmerksamkeit, Impulse und Aktivitätsniveau zu regulieren. Sie ist nicht das Ergebnis von Faulheit, Disziplinlosigkeit oder schlechter Erziehung. Die Störung beruht auf Unterschieden in der Gehirnstruktur und -funktion, insbesondere in den Bereichen, die für exekutive Funktionen zuständig sind.

Häufige Missverständnisse: Viele Menschen glauben fälschlicherweise, Betroffene könnten ihre Symptome einfach durch mehr Anstrengung überwinden. Dieses Missverständnis führt oft zu Stigmatisierung und Selbstvorwürfen. Tatsächlich handelt es sich bei ADHS um eine komplexe Störung, die eine korrekte Diagnose und Behandlung erfordert.

Auswirkungen im Alltag: ADHS beeinflusst viele Lebensbereiche, darunter:

  • schulische Leistungen
  • Arbeitsproduktivität
  • zwischenmenschliche Beziehungen
  • Selbstwertgefühl
  • Zeitmanagement
  • Organisationsfähigkeiten

2. Die Diagnose bringt Erleichterung und Verständnis für Betroffene

Allein die Benennung der Störung hilft schon enorm.

Bestätigung und Erklärung: Für viele Menschen mit ADHS ist die Diagnose ein Wendepunkt. Sie schafft einen Rahmen, um lebenslange Schwierigkeiten zu verstehen, die zuvor oft als persönliche Schwächen interpretiert wurden.

Befreiung von Selbstvorwürfen: Die Diagnose zeigt Betroffenen, dass ihre Probleme nicht auf mangelnde Anstrengung oder Charakterfehler zurückzuführen sind. Diese Erkenntnis kann sehr befreiend wirken, das Selbstwertgefühl stärken und eine positivere Lebenseinstellung fördern.

Ausgangspunkt für Behandlung: Eine fundierte Diagnose ist der erste Schritt zu einer wirksamen Behandlung. Sie öffnet den Weg zu passenden Therapien, Hilfsmitteln und Unterstützungsangeboten, die die Lebensqualität deutlich verbessern können.

3. Struktur und äußere Hilfen sind entscheidend im Umgang mit ADHS

Struktur ist das Herzstück der ADHS-Behandlung.

Externe Organisation: Menschen mit ADHS haben oft Schwierigkeiten mit innerer Organisation und Zeitmanagement. Äußere Strukturen können diese Defizite ausgleichen und einen Rahmen für Erfolg schaffen. Beispiele sind:

  • To-do-Listen
  • Kalender- und Planungssysteme
  • Erinnerungen und Wecker
  • Visuelle Zeitpläne
  • Feste Plätze für wichtige Gegenstände

Routine und Vorhersehbarkeit: Regelmäßige Abläufe reduzieren die mentale Belastung. Vorhersehbare Tagespläne und klare Erwartungen vermitteln Sicherheit und erleichtern die Bewältigung alltäglicher Aufgaben.

Unterstützungssysteme: Die Hilfe von Familie, Freunden oder Fachleuten ist oft unverzichtbar. Dazu zählen:

  • Vertrauenspersonen zur Rechenschaft
  • Professionelle Organisationshelfer
  • ADHS-Coaches
  • Therapeuten mit ADHS-Schwerpunkt

4. Medikamente können ein wirkungsvolles Mittel gegen ADHS-Symptome sein

Wenn Medikamente wirken, helfen sie, die Konzentration zu verbessern, Anstrengungen länger aufrechtzuerhalten, Ängste und Frustration zu mindern, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen zu reduzieren, die Effizienz durch weniger Ablenkung zu steigern und Impulskontrolle zu fördern.

Medikamentenarten: Die gängigsten Medikamente bei ADHS sind Stimulanzien (z. B. Ritalin, Adderall) und Nicht-Stimulanzien (z. B. Strattera). Sie beeinflussen Neurotransmitter im Gehirn und verbessern so Fokus und Impulskontrolle.

Wirksamkeit und Aspekte: Medikamente können für viele Betroffene sehr hilfreich sein, sind aber kein Allheilmittel. Wichtige Faktoren sind:

  • individuelle Reaktion auf verschiedene Präparate
  • mögliche Nebenwirkungen
  • richtige Dosierung und Einnahmezeitpunkt
  • Kombination mit anderen Therapieformen

Vorurteile: Viele Menschen haben Bedenken gegenüber ADHS-Medikamenten, besonders Stimulanzien. Es ist wichtig, diese Vorurteile mit fundierten Informationen zu entkräften und gemeinsam mit Fachärzten die beste Behandlung zu finden.

5. Wissen über ADHS ist essenziell für erfolgreiche Behandlung und Unterstützung

Je mehr Sie wissen, desto besser können Sie Ihre Behandlung auf Ihre Bedürfnisse abstimmen und Ihr Leben im Kontext von ADHS verstehen.

Selbstbildung: Das Verständnis der eigenen ADHS-Erfahrungen hilft, wirksame Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Dieses Wissen befähigt Betroffene, für sich selbst einzutreten und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Aufklärung anderer: Informationen über ADHS mit Familie, Lehrern, Arbeitgebern und Freunden zu teilen, fördert Verständnis und Unterstützung. So entstehen oft förderlichere Umgebungen und weniger Stigmatisierung.

Fortlaufendes Lernen: Da die Forschung zu ADHS ständig voranschreitet, ist es sinnvoll, sich über neue Erkenntnisse und Behandlungsmöglichkeiten auf dem Laufenden zu halten. Hilfreiche Quellen sind:

  • Fachbücher und Artikel renommierter Experten
  • Selbsthilfegruppen und Organisationen
  • Workshops und Konferenzen
  • Beratungen bei ADHS-Spezialisten

6. ADHS beeinflusst Beziehungen und erfordert offene Kommunikation

ADHS betrifft die ganze Familie, oft auch stillschweigend.

Partnerschaften: ADHS kann Partnerschaften belasten, etwa durch Vergesslichkeit, Impulsivität und Organisationsprobleme. Offene Gespräche über Herausforderungen und Auswirkungen sind entscheidend für eine gesunde Beziehung.

Familiäre Dynamik: Wenn ein Familienmitglied ADHS hat, wirkt sich das auf alle aus. Geschwister fühlen sich vielleicht vernachlässigt, Eltern sind frustriert, Routinen geraten durcheinander. Offene Kommunikation und gegebenenfalls Familientherapie helfen, Harmonie zu bewahren.

Berufliche Beziehungen: ADHS kann auch im Job zu Schwierigkeiten führen, etwa bei Zeitmanagement, Organisation und Aufgabenerfüllung. Strategien zur Symptomkontrolle und das Gespräch mit Vorgesetzten und Kollegen über notwendige Anpassungen verbessern die beruflichen Chancen.

7. Positive Seiten von ADHS sind Kreativität und hohe Energie

Menschen mit ADHS lieben das Spiel und begegnen ihm mit Begeisterung.

Kreativität und Innovation: Viele Betroffene verfügen über außergewöhnliche Problemlösungsfähigkeiten und kreatives Denken. Ihre Fähigkeit, unerwartete Verbindungen herzustellen, führt oft zu innovativen Ideen.

Hohe Energie und Enthusiasmus: Die oft mit ADHS verbundene Hyperaktivität lässt sich produktiv nutzen. Viele Menschen mit ADHS blühen in dynamischen Umgebungen auf und bringen Begeisterung in Arbeit und Beziehungen.

Hyperfokus: Obwohl die Aufmerksamkeit in manchen Bereichen schwankt, können Betroffene sich auf Themen oder Aufgaben, die sie interessieren, intensiv konzentrieren. Dieses Hyperfokussieren führt zu außergewöhnlicher Produktivität und Leistung in bestimmten Bereichen.

8. Individuell angepasste Strategien helfen Betroffenen, in Schule und Beruf zu bestehen

Achten Sie darauf, wie und wo Sie am besten arbeiten: in einem lauten Raum, im Zug, eingekuschelt in drei Decken, mit Musik – was auch immer. Kinder und Erwachsene mit ADHS können unter ungewöhnlichen Bedingungen ihr Bestes geben.

Personalisierte Ansätze: Was für den einen funktioniert, muss nicht für den anderen passen. Es ist wichtig, verschiedene Methoden auszuprobieren, um die effektivsten Strategien zu finden. Dazu gehören:

  • individuell gestaltete Lernumgebungen
  • spezielle Organisationssysteme
  • maßgeschneiderte Zeitmanagement-Techniken
  • einzigartige Präsentationsformen von Informationen

Nachteilsausgleiche in der Schule: Schüler mit ADHS profitieren oft von:

  • verlängerter Prüfungszeit
  • ruhigen Prüfungsräumen
  • Aufteilung großer Aufgaben in kleinere Schritte
  • Einsatz unterstützender Technologien

Strategien am Arbeitsplatz: Erwachsene mit ADHS können durch folgende Maßnahmen erfolgreicher sein:

  • Nutzung von geräuschreduzierenden Kopfhörern
  • häufige kurze Pausen
  • Stehpulte oder Fidget-Tools
  • Zerlegung von Aufgaben in überschaubare Schritte

9. Der Umgang mit ADHS ist ein lebenslanger Prozess, der Geduld und Ausdauer erfordert

Behandlung beginnt mit Hoffnung, mit einem Sprung des Herzens.

Kontinuierliche Betreuung: ADHS ist eine chronische Erkrankung, die ständige Aufmerksamkeit und Anpassung verlangt. Strategien, die in einer Lebensphase funktionieren, müssen mit veränderten Umständen weiterentwickelt werden.

Geduld und Selbstmitgefühl: Fortschritte im Umgang mit ADHS verlaufen oft nicht geradlinig. Es ist wichtig, sich selbst Geduld zu schenken und kleine Erfolge zu feiern.

Resilienz aufbauen: Die Entwicklung von Bewältigungsfähigkeiten und eines unterstützenden Netzwerks hilft, Herausforderungen und Rückschläge zu meistern. Diese Widerstandskraft ist entscheidend für langfristigen Erfolg und Wohlbefinden.

Stärken annehmen: Neben der Symptomkontrolle ist es ebenso wichtig, die einzigartigen Stärken und positiven Eigenschaften von ADHS zu erkennen und zu fördern. Dieser ausgewogene Ansatz führt zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben.

Zuletzt aktualisiert:

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Rezensionsübersicht

4.12 von 5
Durchschnitt von 15.000+ Bewertungen von Goodreads und Amazon.

Driven to Distraction wird überwiegend positiv bewertet, da Leser das Buch als informativ und aufschlussreich in Bezug auf ADHS empfinden. Viele können sich mit den Fallbeispielen identifizieren und fühlen sich zum ersten Mal wirklich verstanden. Besonders gelobt wird die umfassende Darstellung der ADHS-Symptome, ihrer Auswirkungen und der Behandlungsmöglichkeiten. Kritiker bemängeln hingegen teilweise veraltete Informationen und die ausführlichen Fallstudien. Insgesamt schätzen die Leser die Einsichten des Autors und seine praxisnahen Ratschläge, auch wenn das Buch für bereits diagnostizierte oder mit ADHS vertraute Personen weniger hilfreich sein kann.

Your rating:
4.56
462 Bewertungen
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FAQ

What's Driven to Distraction about?

  • Focus on ADD: The book delves into Attention Deficit Disorder (ADD), examining its symptoms and effects on individuals from childhood through adulthood. It aims to clarify the condition and provide insights into its biological basis.
  • Personal Stories and Case Studies: Authors Edward M. Hallowell and John J. Ratey include numerous real-life case studies to illustrate the struggles and successes of those with ADD, helping readers grasp the disorder's complexities.
  • Treatment and Management Strategies: It discusses various treatment options, including medication and behavioral strategies, emphasizing the importance of understanding and support from family and friends.

Why should I read Driven to Distraction?

  • Comprehensive Understanding of ADD: The book offers a thorough overview of ADD, addressing common misconceptions and highlighting its neurological aspects, making it essential for anyone wanting to understand the condition better.
  • Practical Advice and Strategies: Readers will find actionable advice on managing ADD symptoms, beneficial for both individuals with ADD and their loved ones, with tips for improving focus and organization.
  • Empathy and Validation: By sharing personal stories, the book fosters empathy for those with ADD, helping readers recognize the emotional and psychological challenges faced by individuals with the disorder.

What are the key takeaways of Driven to Distraction?

  • ADD is a Neurological Condition: The authors emphasize that ADD is not due to poor parenting or lack of discipline but is a legitimate neurological condition, crucial for reducing stigma and promoting acceptance.
  • Importance of Early Diagnosis: Early identification of ADD can significantly improve a child's self-esteem and quality of life, preventing years of unnecessary struggle and misunderstanding.
  • Comprehensive Treatment Plans: Effective management requires a combination of medication, education, structure, and emotional support, advocating for a holistic approach that includes both medical and psychological support.

What are the symptoms of ADD as described in Driven to Distraction?

  • Classic Triad of Symptoms: The hallmark symptoms include distractibility, impulsivity, and hyperactivity or excess energy, manifesting differently in children and adults.
  • Variability in Presentation: ADD can present in various forms, with some individuals showing more hyperactive symptoms while others may be predominantly inattentive, making diagnosis challenging.
  • Impact on Daily Life: Symptoms can lead to significant challenges in academic, professional, and personal settings, with struggles in organization, time management, and maintaining relationships.

How does Driven to Distraction define treatment for ADD?

  • Diagnosis is the First Step: Accurate diagnosis is crucial for effective treatment, allowing individuals and families to address symptoms appropriately.
  • Medication and Behavioral Strategies: Treatment often includes stimulant medications to improve focus and reduce impulsivity, alongside behavioral strategies like creating structure and using reminders.
  • Ongoing Support and Education: Continuous education about ADD for both the individual and their support system is vital, encouraging families to create a supportive environment.

What are some effective strategies for managing ADD mentioned in Driven to Distraction?

  • Use of Lists and Reminders: Creating lists and setting reminders help individuals with ADD stay organized and focused, significantly reducing feelings of chaos.
  • Establishing Routines: Consistent daily routines aid in managing time and responsibilities, providing predictability that can alleviate anxiety.
  • Coaching and Support: Having a coach or therapist offers guidance and encouragement, helping individuals stay on track and develop coping strategies.

What are the best quotes from Driven to Distraction and what do they mean?

  • “You don’t focus very well. You have to strain to see clearly.”: This quote highlights the core challenge of maintaining attention and clarity, emphasizing the need for understanding and support.
  • “The human connection is the single most powerful therapeutic force in the treatment of ADHD.”: It underscores the importance of relationships and emotional support in managing ADD, suggesting that connection with others enhances treatment outcomes.
  • “The diagnosis can change a life dramatically for the better.”: Reflects the transformative power of understanding and diagnosing ADD, emphasizing that with the right support and treatment, individuals can lead fulfilling lives.

How does Driven to Distraction address the impact of ADD on relationships?

  • Struggles in Intimacy: ADD can create barriers to intimacy, as individuals may struggle to pay attention or engage fully, leading to frustration and disconnect between partners.
  • Communication Challenges: Complicated communication arises from missing social cues or interrupting conversations, stressing the importance of open dialogue and understanding.
  • Need for Support: Both partners need to understand ADD to navigate relationship challenges, with support and empathy crucial for maintaining a healthy partnership.

What role does family play in managing ADD according to Driven to Distraction?

  • Family Dynamics and ADD: ADD can affect family dynamics, leading to misunderstandings and conflicts, necessitating a supportive environment for the individual with ADD.
  • Importance of Early Intervention: Early diagnosis and treatment can prevent long-term negative effects on family relationships, advocating for family education to foster understanding and compassion.
  • Shared Responsibility: Management should involve the entire family, with each member playing a role in supporting the individual with ADD, leading to better outcomes for everyone involved.

How can I identify if I or someone I know has ADD based on Driven to Distraction?

  • Recognizing Symptoms: Look for signs of distractibility, impulsivity, and difficulty with organization, and if these significantly impact daily life, seek a professional evaluation.
  • Consider Childhood History: Many adults with ADD have a history of similar symptoms in childhood, such as trouble focusing in school, providing valuable context.
  • Consult a Professional: The authors recommend consulting a qualified mental health professional for an accurate diagnosis, guiding appropriate treatment options.

How does Driven to Distraction suggest managing ADD in families?

  • Education: Educating all family members about ADD fosters empathy and support, reducing blame and frustration within the family dynamic.
  • Negotiation: Using principled negotiation techniques helps resolve conflicts, focusing on interests rather than positions and generating options for mutual gain.
  • Balance of Attention: Ensuring siblings of the child with ADD do not feel neglected helps maintain harmony and reduces resentment among family members.

What role does medication play in the treatment of ADD according to Driven to Distraction?

  • Effective Treatment: Medication can be highly effective, improving focus, reducing impulsivity, and enhancing overall functioning, as part of a comprehensive treatment plan.
  • Types of Medications: Stimulants like Ritalin and Adderall are commonly prescribed, with non-stimulant options like Strattera for those who may not respond well to stimulants.
  • Monitoring and Adjustment: Medication should be monitored by a healthcare professional, with necessary adjustments to find the right dosage and type for each individual.

Über den Autor

Edward M. Hallowell, M.D. ist ein renommierter Psychiater mit Spezialisierung auf ADHS. Er hat zahlreiche Bestseller verfasst, darunter das bahnbrechende Werk „Driven to Distraction“ aus dem Jahr 1994. Mit über 2 Millionen verkauften Exemplaren decken seine Bücher vielfältige psychologische Themen ab, wie etwa Kindererziehung, den Umgang mit Sorgen und die Entwicklung von Konzentrationsfähigkeit. Hallowell, der selbst von ADHS betroffen ist, gilt als führende Autorität auf diesem Gebiet und ist ein gefragter Redner. Er moderiert den Podcast „Distraction“ und schreibt weiterhin über ADHS; sein jüngstes Buch „ADHD 2.0“ erschien 2021. Seine fachliche Kompetenz und persönliche Erfahrung machen ihn zu einer vertrauenswürdigen Stimme in der ADHS-Aufklärung und -Behandlung.

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